Wissen, Kommunikation & Netzwerke

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Auszug aus dem Beitrag "Wissenschaftliches Denken, Wissen und Entwicklung" von Andreas J. Obrecht:

"Die „Ignoranz des Westens“ gegenüber nicht-europäischen Kulturen fußt einerseits in dessen herrschaftsbedingter Rolle als „leading global player“ – eine Rolle die durch das ökonomische Erstarken Chinas, Indiens und der ehemaligen südostasiatischen Schwellenländer zusehends in Frage gestellt wird -, andererseits aber auch in einer grundlegend epistemologischen Missachtung anderer kultureller „Wirklichkeiten“, die sich historisch und sozialphilosophisch durchaus schlüssig rekonstruieren lässt."

Wissenschaftliches Denken, Wissen und Entwicklung

In diesem Beitrag schreibt Andreas Obrecht über die Bestimmung wissenschaftlichen Denkens, sowie über die Bedeutung von Kommunikation über die Grenzen wissenschaftlicher Disziplinen hinaus. Schrift und Sprache werden ebenso thematisiert wie eine neue „Praxis des Wissens“. Er macht sich Gedanken zum „global village“ und lässt seine Erfahrungen im Rahmen der Lehrtätigkeit an der Abteilung Zeitgeschichte einfließen.

What is a Global Development Network?

[Dieser Beitrag ist nur in Englisch verfügbar.]

Matthias Schlögl beschäftigt sich in diesem Beitrag mit dem GDN (Global Development Network) - dem größten Netzwerk wissenschaftlicher Organisationen im Bereich der Entwicklungsforschung. Er schreibt über die Wissensdatenbank des GDN, über das GDN als Forschungsorganisation und liefert statistische Daten zu verschiedenen Fragestellungen im Kontext.

Wissen, Territorium und Kooperation

In diesem Beitrag beschäftigt sich Andreas Obrecht mit Fragen zum Teilen von Wissen, Kooperation und Konkurrenz, Territorialität und anderen Aspekten von Wissen. Wieso sollen wir unser Wissen und unsere Welt teilen, wenn die Geschichte der Menschheit und deren Evolution eine Geschichte des Kampfes um Ressourcen ist?

Wissen und Territorialität hängen eng zusammen. Der soziale Kontext definiert welches Wissen zur Identitätskonstruktion herangezogen wird. Eine Erweiterung des sozialen Raums bedeutet auch immer eine Erweiterung der Wissensräume! Warum ist es notwendig, dass in der globalen Verteilung von Wissen das Kooperationsprinzip auf Kosten des Konkurrenzprinzips stärker zum Tragen kommt?

Wissen-Macht-Medien

Im Interview für die KEF spricht der Soziologe und Journalist Simon Inou über Afrikabilder in österreichischen Medien. Die Berichterstattung hat sich zwar grundlegend positiv entwickelt, dennoch gibt es im Bereich der Medienarbeit und Bewusstseinsbildung noch einiges zu tun. Inou beschäftigt sich mit den Themen Medien, Migration und Diversität. Der mehrmals ausgezeichnete Journalist ist einer der Herausgeber des ersten Lageberichts über AfrikanerInnen in Österreich.

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Die Radiosendung zum Thema

Die Radiosendung im Rahmen der Sendereihe "Wissen. Schafft. Entwicklung" befasst sich mit lokalem und wissenschaftlichem Wissen in der Entwicklungszusammenarbeit.

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