Kleinbäuerliche Strategien zur Minderung von Auswirkungen des Klimawandels in Äthiopien und Kenia | SMACC

Coffee cleaning © Bernhard Freyer
  • Partnerländer: Äthiopien, Kenia, Deutschland
  • Projektleitung: Bernhard Freyer
  • koordinierende Institution: Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
  • Partnerinstitutionen: Universität Hohenheim, Amhara Region Agricultural Research Institute (ARARI), Bahir Dar University (BDU), Kenya Agricultural Research Institute (KARI), Egerton University
  • Projektlaufzeit: 2013 - 2017
  • Projektnummer: 199

Über das Projekt

Das Projektziel besteht in der Entwicklung von einerseits "intensivierten" Anbaustrategien für ausgewählte Kulturarten und andererseits deren Vermarktung. Die Untersuchungen sind für Sub-Sahara Regionen vorgesehen, in denen Anpassungsstrategien an den Klimawandel erforderlich werden. Die ausgewählten Untersuchungsgebiete sind die Region um Bahir Dar in Äthiopien und die Region Lake Nakuru in Kenia. In diesem Projekt kooperieren wir mit lokalen Akteuren. Unser Ziel ist es, mit einem methodischen Konzept eines zyklischen, gegenseitigen Lernprozesses entlang einer "systemic innovation value chain" Produktionsverfahren und Vermarktungsverfahren zu optimieren.

Basierend auf einem systemischen Verständnis, welches eine Gesamtanalyse der smallholder farms beinhaltet, werden exemplarisch zwei Kulturarten unter den gegebenen klimatischen Bedingungen sowie zu erwartenden Entwicklungen untersucht. Neben den anbauspezifischen Versuchen, werden in der Folge Potentiale einer Optimierung der Erntebedingungen, der Lagerung, der Verwendung im Haushalt, sowie die Behandlung der Kulturarten sowie Bedingungen bis hin zum Markt und den KonsumentInnen untersucht.

Alle Untersuchungsschritte werden in einem partizipativen Prozesse mit Bäuerinnen und Bauern erarbeitet und reflektiert. Dieses Verfahren, welches wir als eine "Collaborative Learning Commmunity" bezeichnen, an der Bäuerinnen und Bauern, Forschende und Beratende teilnehmen, erlaubt uns bestmöglichst das Wissen und die Erfahrungen aller entlang der ausgewählten Kulturarten zu integrieren. Neben den Kooperationen mit den Bäuerinnen und Bauern wird parallel dazu ein intensiver Dialog mit anderen Akteurinnen und Akteuren, welche an der Value Chain mitwirken, eingerichtet, um so einen weiteren Wissenstransfer zu gewährleisten.