Im Land der "aufrichtigen Menschen": Forschung und Entwicklung in Burkina Faso

Die Sendung richtet den Blick auf den Umbruch in diesem westafrikanischen Land. Aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren wir über Entwicklungszusammenarbeit und Forschungskooperationen unter instabilen politischen Bedingungen.

Burkina Faso – übersetzt, „das Land der aufrichtigen Menschen“ – und Österreich unterhalten seit den 1960er Jahren entwicklungspolitische Beziehungen, deren vorrangige Ziele Armutsreduktion, nachhaltiges Wachstum, Bildung und Ausbildung sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum sind.

Derzeit ist die Hauptstadt Ouagadougou insbesondere durch Terroranschläge in allen Medien. Diese überschatten die historische Dimension des vergangenen „Superwahljahres“, dem Massenproteste der vorwiegend jungen Bevölkerung und ein Militärputsch vorangegangen sind. Nach knapp 30 Jahren Alleinherrschaft des Ex-Präsidenten wurde erstmals wieder demokratisch gewählt. Es handelt sich dabei um die zweite Wahl seit der Unabhängigkeit im Jahr 1960.

Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia (Verantwortlich für den Sendungsinhalt)

Gäste:

  • Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Johann Sölkner (Universität für Bodenkultur, Koordinator des APPEAR Projektes „Local Cattle Breeds of Burkina Faso-Characterization and Sustainable Utilization“)
  • Jess Blijkers, MA (Licht für die Welt)

Im Interview: Mano Komandan (Universität für Bodenkultur)

Musik: Youssouf Karembe-Odimiyasin; Afrika Freedom-sur la route; JCG-A nos enfants; Chereu Fall-Taxi Brouss; Abakuya Tribal Trad-Ezeng. Nachzuhören auf Jamendo, einer Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.