Umwelt & Entwicklung: Schnittstellen zwischen Umwelt- und Entwicklungspolitik

Laut Definition der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA), bildet eine intakte Umwelt mit sauberem Wasser, sauberer Luft und fruchtbaren Böden zusammen mit dem Reichtum an pflanzlichen, tierischen und mineralischen Rohstoffen unsere natürliche Lebensgrundlage.

Der Zustand dieser lebensnotwendigen Ressourcen hat sich jedoch in den vergangenen Jahrzehnten stetig verschlechtert. Der Klimawandel verschärft diese Situation zusätzlich. Am meisten betroffen von den Verschlechterungen der Umweltbedingungen sind Entwicklungsländer in den Tropen und Subtropen und hier vor allem die ärmeren Bevölkerungsgruppen. Desertifikation, Entwaldung und der Verlust der biologischen Vielfalt wirken sich direkt auf die Ernährungssicherheit und das Einkommen der Bevölkerung aus, da die Menschen in Entwicklungsländern besonders stark von natürlichen Ressourcen abhängig sind. Die Einbindung des Umweltschutzes und des Erhalts der natürlichen Lebensgrundlagen gehört deshalb zu den wichtigsten Aufgaben der Entwicklungszusammenarbeit.

In der Sendung diskutieren die Studiogäste über die Schnittstellen zwischen Umweltschutz und Entwicklungszusammenarbeit und die Relevanz von Umweltthemen in der internationalen Entwicklungspolitik.

Gestaltung und Moderation: Susanne Lehner (für den Sendungsinhalt verantwortlich)

Gäste:

  • Dr. Birgit Habermann, Centre for Development Research (CDR) der Universität für Bodenkultur Wien
  • Mag. Johannes Mindler-Steiner, Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE)
  • Dr. Willi Haas, Institut für Soziale Ökologie der Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Sendetermin: Freitag, 23.10.2015, 20:00-21.00 Uhr

Musik: Laurent Danis – Le chant de l’arbre, Mike Link/Harvey Taylor – Tabla Rasta, Jay P. Baker – Danza Para Mi, SeBTeiX – Groova Patata. Nachzuhören auf Jamendo, einer Community für freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht wurde.