Globale Arbeitsmigration: Mindanao Migrants

Migration wird oft in "Zahlen" erklärt oder als einzelne "Fallgeschichte".

Rizalind Tumanda kann eine dritte Geschichte erzählen. Die Sozialarbeiterin arbeitet auf den Philippinen mit ArbeitsmigrantInnen. Nun hat Rizalind Tumanda Österreich besucht, um darüber zu sprechen, was die Gründe dafür sind, dass Mütter, Väter und selbst Kinder ihre Heimat verlassen, als globale ArbeitsmigrantInnen.

8,5 Millionen Menschen in Bewegung, weil politische und ökonomische Krisen und Naturkatastrophen wie Taifune die Aussicht auf ein gutes Leben in der Heimat zerstörten. Die Hälfte der Migranten ist weiblich und vor allem jung. Sie geben soziale Beziehungen und Netzwerke auf und lassen sich ein auf die Unsicherheiten globaler Arbeitsmärkte, die zwar mit Einkommen locken, aber oftmals Informalität und alle Formen von Gewalt bedeuten.

Rizalind Tumanda ist Sozialarbeiterin bei den Mindanao Migrants in Davao City.

Gestaltung: Walter Moser (für den Sendungsinhalt verantwortlich)

Die Sendung ist entstanden mit freundlicher Zusammenarbeit von:

  • Interview von Greta Kostka mit Rizalind Tumanda.
  • Übersetzungen von Johanna Goldmann und Petra Ertl.
  • Aufnahmen und Organisation Helga Hager, Katholische Frauenbewegung.

Sendetermine: Freitag, 19.12.2014, 20:00-21.00 Uhr, auf Ö1 Campusradio & Montag, 22.12.2014, 11-12 Uhr, auf Radio Orange 94.0

Der Beitrag ist übernommen von der entwicklungspolitischen Sendereihe "COCOYOC" beim Freien Radio Helsinki in Graz.